
SLOANE:
Andere Großväter vererben eine Uhr, meiner hinterlässt mir fünfzig Prozent eines Milliardenkonzerns, den ich nie haben wollte. Die andere Hälfte geht an sein Schoßhündchen.
Braiden Blackwood ist arrogant, neurotisch und heißer, als sämtliche Brandschutzverordnungen erlauben.
Ein Jahr lang darf keiner von uns eine Entscheidung ohne den anderen treffen, sonst müssen sich vierzehntausend Mitarbeiter einen neuen Job suchen.
Und dann passiert es. Ich fange an, ihn zu mögen. Diesen pedantischen Mann, der sich alle drei Stunden in die Nasenwurzel kneift und ständig seine Hemdsärmel hochkrempelt, als wüsste er nicht genau, was das mit mir anstellt.
BRAIDEN:
Zwölf Jahre habe ich auf Williams Imperium hingearbeitet. Bekommen habe ich die Hälfte davon und dazu auch noch eine Aufsichtspflicht für Sloane Collins.
Sie erscheint im Bandshirt zur Vorstandssitzung, setzt innerhalb von drei Minuten zwei meiner Sicherheitsleute außer Gefecht und verteilt Gartenzwerge auf der Vorstandsetage.
Mein Plan ist daher simpel: durchhalten und ihre Anteile übernehmen.
Allerdings hatte ich nicht eingeplant, dass ausgerechnet die drei gemeinsamen Stunden in einem beigefarbenen Schrottkombi mit defekter Klimaanlage zur besten Zeit meines Lebens werden.
Bis Sloane anfängt zu zweifeln und mir anbietet, was ich immer wollte: ihre Hälfte, am Ende des Jahres. Ich muss nur zugreifen. Und sie dafür gehen lassen …